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  • Das sich weitläufig erstreckende Haupttreppenhaus des Grassimuseums beherbergt ein einzigartiges Kunstwerk der Moderne – die Flachglasgestaltungen der 18 großen, bis zu 7 Meter hohen Fenster.
  • Die Entwürfe der streng geometrisch angelegten Kompositionen liefert im Herbst 1926 der am Bauhaus Dessau tätige Maler, Designer und Kunstpädagoge Josef Albers.
  • Die Entwürfe der streng geometrisch angelegten Kompositionen liefert im Herbst 1926 der am Bauhaus Dessau tätige Maler, Designer und Kunstpädagoge Josef Albers.
  • Ausgeführt und im März 1927 eingebaut werden die Fenster von der renommierten Berliner Glasmalereiwerkstatt Puhl & Wagner, G. Heinersdorff.
  • Ausgeführt und im März 1927 eingebaut werden die Fenster von der renommierten Berliner Glasmalereiwerkstatt Puhl & Wagner, G. Heinersdorff.
  • Ausgeführt und im März 1927 eingebaut werden die Fenster von der renommierten Berliner Glasmalereiwerkstatt Puhl & Wagner, G. Heinersdorff.
  • Die Fenster entstehen einerseits als Beitrag für die bedeutende hauseigene Ausstellung »Europäisches Kunstgewerbe 1927«, sind zugleich aber auch als bleibender Bauschmuck vorgesehen. Mit ihnen – der flächengrößten Glasgestaltung der Dessauer Bauhausperiode an sich! – verleiht man im Museum an zentraler Stelle dem Bekenntnis zur künstlerischen Avantgarde überzeugenden Ausdruck.
  • Die Fenster entstehen einerseits als Beitrag für die bedeutende hauseigene Ausstellung »Europäisches Kunstgewerbe 1927«, sind zugleich aber auch als bleibender Bauschmuck vorgesehen. Mit ihnen – der flächengrößten Glasgestaltung der Dessauer Bauhausperiode an sich! – verleiht man im Museum an zentraler Stelle dem Bekenntnis zur künstlerischen Avantgarde überzeugenden Ausdruck.
  • Albers' raumabschließende Kompositionen im »Thermometerstil« schaffen eine Verbindung zwischen den einzelnen Geschossebenen des Museums, sie leiten den Besucher vom Erdgeschoss in die oberen Sammlungsräume.

    Obwohl innen von keiner Stelle aus komplett erfassbar, wirken sie wie ein großes, gegliedertes, aber doch zusammengehöriges, geheimnisvoll leuchtendes abstraktes Bild, das sich erst in der Bewegung völlig erschließt und dessen geordnete, vorbedachte Schönheit man im wechselnden Licht immer neu und anders erfährt.
  • Albers' raumabschließende Kompositionen im »Thermometerstil« schaffen eine Verbindung zwischen den einzelnen Geschossebenen des Museums, sie leiten den Besucher vom Erdgeschoss in die oberen Sammlungsräume.

    Obwohl innen von keiner Stelle aus komplett erfassbar, wirken sie wie ein großes, gegliedertes, aber doch zusammengehöriges, geheimnisvoll leuchtendes abstraktes Bild, das sich erst in der Bewegung völlig erschließt und dessen geordnete, vorbedachte Schönheit man im wechselnden Licht immer neu und anders erfährt.
  • Während des Bombenangriffs auf Leipzig in der Nacht zum 4. Dezember 1943 werden die Fenster schwer beschädigt. Weitere Zerstörungen und letztlich der Totalverlust folgen bis 1945. Danach gelten die Josef-Albers-Fenster für Jahrzehnte als verloren.